Am 18. September trafen sich 28 ehemalige Mitarbeitende der Stiftung Schürmatt zum traditionellen Pensioniertentreffen in Zetzwil – bei spätsommerlichem Wetter und herzlicher Atmosphäre. Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des Jubiläums «60 Jahre einzigartige Schürmatt», denn alle Anwesenden haben diese Erfolgsgeschichte mitgeprägt.
Nach der Begrüssung durch Geschäftsführerin Anke Müller unter schattigen Bäumen ging es zum gemeinsamen Mittagessen ins «Puntino». Zwischen den Gängen präsentierte Anke Müller auf Grossleinwand den bunten Jubiläumskalender, zeigte Archivschätze aus der Zeit des Kinderheims und gab Einblicke in kommende Projekte.
Die Gespräche in der heiteren Runde waren geprägt von Erinnerungen und persönlichen Geschichten.
Sieben Ehemalige aus verschiedenen Bereichen teilten spontan ihre Erinnerungen, geknüpft an die vergangene Zeiten in der Schürmatt, welche sie speziell geprägt haben und formulierten anschliessend ihren Wunsch an die Stiftung Schürmatt.
Schweizer Lutz Edith, 1999 – 2020
ehem. Heilpädagogische Mitarbeiterin Kindergarten.
Das Ponyreiten beim Sommerfest war ein besonderes Highlight: Alle Kinder durften mitreiten – ganz gleich, wie stark ihre Beeinträchtigung war.
Das beliebte Ponyreiten soll unbedingt erhalten bleiben – und es soll weiterhin genügend Raum für neue Ideen und kommende Projekte geben.
Burgherr Max, 1966 – 2003
ehem. Sonder- und Werkschullehrer
Seine Berufung war die Arbeit mit beeinträchtigten Kindern im familiären Rahmen.
Die Menschlichkeit soll im Berufsalltag ins Zentrum gestellt werden mit weniger Bürokratie.
Kieser Ingrid, 2006 – 2023
ehem. Nachtdienst
Durch ihre Arbeit als Laufnachtwache lernte sie, Dankbarkeit im Alltag zu empfinden – im Wissen, dass ihre Kinder gesund sind.
Ausreichend Personal für persönliche, kompetente Betreuung – inklusive Freiraum für besondere Angebote wie Ferienbegleitungen.
Pongratz Ursula, 1989 – 2010
ehem. Mitarbeiterin/Leitung medizinischer Dienst
Ihren Dienst trat sie an im Haus 14 mit schlichter Einrichtung, von Insidern «Missionsstation» genannt. Nach der Renovation herrschten «paradiesische Zustände» aufgrund der modernen Infrastruktur.
Dass alle geplanten Projekte – wie etwa Bauvorhaben – erfolgreich umgesetzt werden können und die Entwicklung der Stiftung weiter voranschreitet.
Steiner Reinhard, 1988 – 2013
ehem. Mitarbeiter Unterhalt und Reinigung
Zu Beginn war die Schürmatt klein und persönlich – später wurde sie grösser und die Auftragserteilung aufwendiger. Der Kaffee fiel der Bürokratie zum Opfer.
Dass Raum bleibt für den persönlichen Austausch – denn oft kannten die Klientinnen und Klienten ihn besser als manche Mitarbeitende.
Yogurrcu Mustafa, 2018 – 2022
ehem. Mitarbeitender Betreuung Kinder und Erwachsene
In der Schürmatt lernte er viel – besonders im sozialen Umgang. Schade, dass ihm nur vier Jahre bis zur Pension blieben.
Dass Raum bleibt für den persönlichen Austausch – denn oft kannten die Klientinnen und Klienten ihn besser als manche Mitarbeitende.
Blum Christine, 2016 – 2023
ehem. Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Bereich Schule und Therapie
Eine anspruchsvolle Balance in der alltäglichen Arbeit: Inklusion ermöglichen, wo Effizienz gefordert ist.
Die Werte der UN-Behindertenrechtskonvention sollen spürbar durch die gesamte Organisation wirken – und stärker nach aussen vernetzt sein.
Haben Sie Fragen? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.