07. Sep 2026

Projektwoche im Wohnen Kinder + Jugendliche

Fünf Tage, fünf Sinne und viele strahlende Gesichter: So erlebten die Kinder und Jugendlichen die Projektwoche 2026.

Montag

Die meisten Kinder und Jugendliche waren bereits auf der Wohngruppe und nur wenige wurden noch von ihren Eltern gebracht. Durch das schöne und warme Wetter war die Stimmung der Gruppen gut und es freuten sich alle auf den Ausflug zum Thema Tastsinn am Nachmittag. Nach einem leckeren Mittagessen und einer kurzen Siesta machten wir uns mit vier Bussen auf den Weg nach Teufenthal zum Goldfröschli Indoorspielplatz. Die Kinder und Jugendlichen waren sehr aufgeregt und konnten es kaum erwarten sich auf den verschiedenen Attraktionen auszutoben. Ein Highlight war natürlich, dass wir die ganze Halle nur für uns allein hatten. Nach einer Zeit voller Aktion durften die Kinder und Jugendlichen auch zum Zvieri das erste von ganz vielen Glacé in dieser Woche essen, bevor wir uns wieder Richtung Schürmatt aufmachten. Nach diesem ersten ereignisreichen Tag gingen alle Kinder und Jugendlichen glücklich und erschöpft ins Bett.

Dienstag

Bei bestem Wetter starteten wir in den zweiten Tag unserer Projektwoche zum Thema Hörsinn. Am Morgen hatten alle die Möglichkeit verschiedene Instrumente zu testen und ihr musikalische Können zu zeigen. Weiter durften alle ein eigenes Tamburin mit Hilfe der Mitarbeitenden basteln und verzieren und bekamen eine eigene Mundharmonika. Da dass Wetter nicht besser sein konnte, wurde kurzerhand entschieden, die Disco am Nachmittag von drinnen nach draussen in den Garten zu verlegen und es entstand sozusagen eine Poolparty! Als krönenden Abschluss dieses musikalischen Sommertages haben alle Gruppen gemeinsam im Garten grilliert.

Mittwoch

Und auch heute starten die Kinder und Jugendlichen mit Sonnenschein in den Tag. Heute war der grosse Ausflugstag zum Thema Geschmacksinn. Bereits am Vormittag machten sich zwei Gruppen mit Lunchsäckli und Vorfreude auf etwas Süsses auf den Weg. Die eine Gruppe konnte sich durch das Guetzli Sortiment von Kambly probieren wobei die anderen ihre eigene Schokoladentafel in der Chocolatier Aeschbach herstellen konnten. Der Zuckertank wurde also an diesem Tag ohne Problem wieder gefüllt. Die letzte Gruppe stillte ihren Hunger noch bei einem leckeren Mittagessen auf der Wohngruppe, bis auch sie sich mit dem Bus auf den Weg machten. Ihr Reiseziel war die Ramseier Erlebniswelt in Sursee. Es konnten sich alle durch die verschiedenen Sorten Süssmost probieren wie auch Gruppenfotos als Erinnerung machen.

Donnerstag

Die heutigen Ausflüge widmeten sich unserem Sehsinn. Hierfür haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und machten uns wieder nach dem Mittagessen auf den Weg. Die eine Gruppe machte sich mit den Bussen Richtung Beinwil am See, wo sich die Kinder und Jugendlichen bereits machen konnten für eine Schiffrundfahrt mit Dessert-Zwischenstopp beim Restaurant Delphin. Für uns wurde der vordere Teil des Schiffes reserviert, sodass wir genügend Platz und eine wunderschöne Aussicht geniessen konnten. Im Restaurant angekommen durften sich alle ein Getränk und zwei Kugeln Glacé aussuchen. Die andere Gruppe fuhr nach dem Mittagessen Richtung Neudorf und startete durch die Verspätung der Kutsche gleich mit dem Dessert in den Nachmittag. Gut gelaunt und gestärkt konnten alle Kinder und Jugendlichen eine Kutschenfahrt mit kühlem Fahrtwind geniessen, bevor es wieder auf die Gruppe ging. Mit einer selbstgemachten Pizza war für die meisten der Tag vorbei. Unsere «grossen» durften nach dem Abendessen im Apunto noch passend zum Sehsinn einen Film schauen, bis auch sie müde ins Bett gingen.

Freitag

Freitagmorgen und der letzte Tag unter dem Motto Geruchsinn ist angebrochen. Am Morgen hatten die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit ihre eigene Seife herzustellen. Sie durften verschiedene Düfte und Blüten nutzen, um der Seife ihre eigene Note zu verleihen. Nach dem Mittagessen bedeutete es für die meisten bereits wieder packen und das Projektwochenbüchlein mit Bildern zu füllen. Um 16.00 Uhr klingelten die ersten Eltern an der Tür und ein Kinder nach dem anderen wurde abgeholt.

Autorin: Chiara Erni, Fachmitarbeiterin Sozialpädagogik

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